E-Mobilität von Poppe + Potthoff

Um die Qualität von medienführenden Fahrzeugbauteilen nachzuweisen, werden Antriebseinheiten (E-Motoren), Ventile, Kühl- und Heizsysteme, Schlauchleitungen, Rohre, Druckbehälter und weitere Komponenten mit Druck beaufschlagt. Ob für dynamische Druckwechselprüfungen, statische Druckhaltetests, Durchflussmessungen oder klassische Berstdruckprüfungen. Poppe + Potthoff Maschinenbau bietet Ihnen eine individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmte Lösung. Zusätzlich zu den Druck- und Lebensdauertests bieten die Prüfstände von PPM die Möglichkeit einen Funktionstest bei stromführenden Bauteilen durchzuführen. Hierbei stehen vor allem ein effizientes Energiemanagement sowie die Leistung unter wechselnden Temperaturbedingungen im Fokus.

Alle Prüfungen werden exakt vermessen und dokumentiert, um die Bauteile für spezifische Anwendungen optimal auszulegen.
Selbstverständlich sind unsere Anlagen speziell nach Kundenanforderungen konfigurierbar und werden je nach Bedarf UL- oder CE-Konform gebaut. Darüber hinaus bieten wir Ihnen Service und Betreuung direkt vor Ort.

Druckwechselprüfstand

Funktionsprüfstand

Druckwechselprüfstände für Automotivkomponenten

Berstdruckprüfstände für
Komponenten der E-Mobilität

Dienstleistung

Generell bieten wir die oben genannten Prüfungen in verschiedenen Druckbereichen auch als Dienstleistung an. Ob für den Bereich Forschung und Entwicklung oder Serienanwendungen, kontaktieren Sie uns gern mit Ihren Prüfanforderungen für ein unverbindliches Angebot.

Für unterschiedliche E-Mobility Anlagen klicken Sie auf folgende Anwendungsbereiche:

Druckwechselprüfstand für Klimakomponenten testet bei -40 bis +140 Grad Celsius

Druckprüfung bei -40 bis +140 Grad Celsius

Als Prüfmedium dient Wasser-Glykol-Gemisch oder reines Glykol (z.B. Glysantin G40, G44, G48). Beim Kältekreislauf wird im Temperaturbereich von -40 bis +20 Grad Celsius getestet, beim Heizkreis von +20 bis +140 Grad Celsius. Dabei wird durch einen eigens entwickelten geschlossenen Prüfmittelkreislauf mithilfe von Druck verhindert, dass alkoholhaltiger Dämpfe entstehen (Explosionsgefahr). Optional lässt sich durch einen zusätzlichen Klimaschrank auch die Umweltsimulation generieren.
Der Volumenstrom des Prüfmediums kann von 3 bis 30 l/min variieren bei einem Druck von 0,2 bis 10 bar (max. 12 bar). Die Belastungswechsel sind frei programmierbar mit sinus- oder trapezförmigem Anstieg in einer Prüffrequenz von 0,2 bis 1 Hz. Mit der Prüf-Anlage lassen sich komplette Systeme wie auch Einzelbaugruppen aus diversen Kunststoffen, Metallen und Dichtstoffen testen. Mithilfe der realitätsnahen Simulation werden die Schwachstellen im Materialverbund präzise ausgelotet – etwa im Bereich einer Schweißnaht – und lassen sich früh im Entwicklungsprozess optimieren.

 

Leistungsdaten:

  • Medium: Wasser – Glykolgemisch / reines Glykol
  • Medientemperierung: Kältekreis: +20°C bis -40°C
    • Kühlleistung bis -30°C 5 kW
    • Kühlleistung bis -40°C 2 kW
  • Medientemperierung Heizkreis: +20°C bis +140°C
    • Heizleistung: 12 kW
  • Volumenstromregelung: 3 bis 30 l/min
  • Umgebungstemperaturen: -40°C bis +140°C
  • Dynamische Druckwechsel: 0,2 bis 10 bar
  • Frequenz: 0,2 Hz
  • Rampenform: Trapez & Sinus
  • Statische Druckabfallprüfung: bis 12 bar
  • Mit PPM FdrV beliebige Druckkurve bis 12 bar programmierbar

Funktionsprüfstand stellt Heiz- und Kühlaggregate für E-Mobility auf die Probe

Leistungstest bei wechselhaften Temperaturen

Der Prüfling wird in die Prüfkammer eingesetzt und an den Prüfmedienkreislauf angeschlossen. Zur Simulation des Batteriebetriebs im Elektrofahrzeug steht eine Stromversorgung mit Niederspannung (0 bis 20VDC / 5A) oder Hochspannung (0 bis 600VDC / 150A) zur Verfügung. Das Prüfmedium (Wasser-Glykol-Gemisch oder reines Glykol, z.B. Glysantin G40, G44, G48) zirkuliert mit einer frei regelbaren Temperatur von -35 bis +100 Grad Celsius und einem Volumenstrom von 3 bis 30 l/min. Optional kann die Prüfung auch im Klimaschrank bei -40 bis +140 Grad Celsius erfolgen, um wechselnde Umgebungstemperaturen zu simulieren.

Ein aussagefähiger Langzeittest dauert in der Regel 20 Tage. Rund um die Uhr variieren dabei entsprechend der programmierten Prüfzyklen Temperatur und Volumenstrom des Prüfmediums sowie die Umgebungstemperatur, falls die Prüfung im Klimaschrank erfolgt. Kontinuierlich gemessen wird die Temperatur des Prüfmediums am Ein- und Auslass des Prüflings sowie die Umgebungstemperatur. Auch der Durchfluss, Druck und Druckabfall sowie Strom und Spannung im Hoch- und Niedervolt-Bereich werden dokumentiert. Im Fokus stehen die thermische und die elektrische Leistung des Heiz- bzw. Kühlaggregats bei variierenden Umweltbedingungen.

Leistungsdaten:
Prüfmedium: Wasser- Glykolgemmisch oder reines Glykol

  • Medientemperatur: -35°C bis +100 °C
    • Kälteleistung: 15 kW bei -35°C
    • Heizleistung elektr.: 25 kW
  • Umgebungstemperierung: -40°C bis +140°C (optional)
  • Volumenstromregelung: 3 bis 30 l/min
  • Batteriesimulation:
    • High Voltage: 0 bis 600VDC / 150A
    • Low Voltage: 0 bis 20VDC / 5A
  • Messdaten:
    • Temperaturmedium Prüfling Einlass und Auslass
    • Umgebungstemperatur
    • Durchfluss
    • Druck
    • Druckabfall
    • Elektrische Leistung
    • Thermische Leistung
    • Spannung HV und LV
    • Strom HV und LV
    • Maxwertstrom HV

Druckwechselprüfstände für Automotivkomponenten

Zur Impulsprüfung mit anschließender Langzeitdruck- und Berstprüfung bieten unsere Anlagen zwei Kammern, in denen jeweils bis zu zehn Prüflinge gleichzeitig bei einer Umgebungstemperatur von -60°C bis zu 180°C oder Raumklima getestet werden können. Über separate Regelkreise wird das Medium –Glykol zu 100 % oder verschiedene Öle – mit einer Temperatur von Raumtemperatur bis zu +160°C zugeführt. So werden Prüfungen bei sehr großen Temperaturunterschieden ermöglicht, wie sie in der Realität selbst bei Härtetests auf der Rennstrecke des Nürburgrings, in der sibirischen Tundra oder in den Wüsten Afrikas selten sind.

Verschiedene servohydraulische Druckübersetzer, die für jeden Prüfbereich optimal ausgelegt sind, ermöglichen eine sehr präzise Regelung des Drucks. Impulsdruck-Prüfungen können dabei mit einer Frequenz von 0 – 10 Hz (üblich sind 0,5 – 2,5 Hz) bei einer Trapezkurve mit 4 – 25 bar und 0 – 160 bar gefahren werden; bei der Sinuskurve mit einer Frequenz von 0 – 10 Hz sind Drücke von 0 – 6 bar möglich. Der maximale Berstdruck beträgt 500 bar. Die Messdatenerfassung und Visualisierung erfolgt mit LabVIEW-Anwendungen von National Instruments. Alle Prüfabläufe und Daten werden automatisch auf der Anlage gespeichert und können zur Auswertung ins Netzwerk exportiert werden.

Leistungsdaten:

  • 3 verschiedene Lastwechselprüfungen
  • 3 verschiedene Medien (jeweils mit Doppeltanksystem)
  • zusätzliche Berstdruckprüfung: bis 500 bar
  • zusätzliche Dichtheitsprüfung: bis 100 bar (Langzeitprüfung)
  • Frequenz: 0,5 bis 2,5 Hz (max. 10 Hz)
  • Medientemperierung: RT bis +160°C
  • Umgebungstemperierung: -60°C bis +180°C
Druckwechselprüfstand mit Klimakammer

Umgebungstemperierung:

-40°C bis +150°C mit bis zu 3,5 K/min Änderungsgeschwindigkeit

Medientemperierung:

-40°C bis +140°C

Prüfkammer:

mit Ex-Schutz für Druckprüfungen mit Kühlmittel (ATEX)

Prüfkammergöße:

1.500 x 1.000 x 1.000 mm (B x H x T)

Volumenstrom:

0,5 l/min bis 30 l/min regelbar

Prüfdruck:

dynamisch 0,2 bis 6 bar mit Sinus- und Trapezkurven

Frequenz:

bis zu 2 Hz (andere Frequenzen auf Anfrage)

Druckverlustprüfung:

bis zu 1.000 mbar

Statische Druckprüfung:

bis zu 20 bar mit Druckluft mit regelbarem Druckanstieg

Leckratenprüfung:

0,5 cm3/min

Unterdruckprüfung:

Druckwechsel zwischen Atmosphäre und 18 mbar abs.

Berstdruckprüfstände für Komponenten der E-Mobilität

In Elektrofahrzeugen werden medienführende Bauteile extremen Bedingungen ausgesetzt. Die Belastbarkeit von Pumpen, Druckbehältern, Schlauch- und Rohrleitungen aus Metall oder Kunststoff wird mit dynamischen und statistischen Druckprüfungen nachgewiesen.
Die Prüflinge können unkompliziert über Schnellkupplungen adaptiert werden. Weiterhin ist eine Schnellwechselvorrichtung möglich, um das Montieren des Prüflings von Hand außerhalb der Prüfkammer durchzuführen.

Für die Berstprüfung stehen zwei Prüf-Kreise mit unterschiedlichen Arbeitsweisen zur Verfügung. Bis 50 bar ist durch das verschleißfreie Feinregelverfahren ein sehr präziser Druckanstieg möglich. Im anderen Prüf-Kreis arbeitet ein pneumatisch angetriebener Druckübersetzter, mit dem ein Druck bis 400 bar erzeugt werden kann. Als Prüfmedium dient normales Netzwasser oder Prüföl. Der Prüfstand kann zusätzlich mit einem Handscanner zur Identifikation der Bauteile ausgerüstet werden, um somit die Berstdrücke jedem Bauteil zuzuordnen. Die Steuerung der Anlage erfolgt über eine SPS mit serieller Schnittstelle zum Datenaustausch. Die Eingabe der Prüfanforderungen geschieht über ein Touchpanel.

Leistungsdaten:

  • Berstdruck bis zu 400 bar
  • 0 – 50 bar Feindruckregelung
  • Tests mit verschiedenen Medien und Temperierung

Ihre Beratungsanfrage

Ihre Ansprechpartner

Stefan Dreyer

CEO

Johannes Montag

Head of Sales

Frank Baudler

CTO

+49 3631 46221022
salesppm@poppe-potthoff.com

Philip-Claussen

Philip Claussen

Poppe + Potthoff Maschinenbau America

+1 617 250 7668
philip.claussen@poppe-potthoff.com

Für weitere Prüflösungen klicken Sie auf folgende Produktbereiche:

Schläuche, Rohre und Rohrverbindungen für die Industrie
müssen definierten Drücken sicher standhalten.

 Video Berstdruckprüfstände starten

Poppe + Potthoff Maschinenbau ist ein Unternehmen der Poppe + Potthoff Gruppe
15 Standorte in 9 Ländern.

Die Poppe + Potthoff Gruppe verfügt über 15 Produktionswerke und Vertriebsniederlassungen in 9 Ländern. Dabei steht der Name Poppe + Potthoff jederzeit für höchste Qualität – ein Leistungsversprechen, auf das sich unsere Kunden verlassen, unabhängig davon mit welchem Poppe + Potthoff Standort sie zusammenarbeiten.

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